Chronik

2017

Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person am 06. Mai zwischen Beienrode und Flechtorf (K38)

Sämtliche Fassadenarbeiten sowie Restarbeiten im und am Feuerwehrhaus werden beendet. Im Herbst wird auch noch der Parkplatz hinter dem Feuerwehrhaus mit ausreichender Beleuchtung errichtet. Die Fertigstellung der Außenanlagen (Zufahrt und Ausfahrt für die MTW-Halle) ist für 2018 geplant.

In Eigenleistung wird auf dem Außengelände eine Sitzecke mit einer Überdachung aufgebaut. Die Sitzecke ist aus dem Gruppenraum über eine Außentür gut zu erreichen.

Als Ersatz für das inzwischen fast 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug (TLF 8/18), wird ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) mit 2000 Liter Wassertankinhalt ausgeschrieben. Die Bestellung des neuen Fahrzeuges wird noch im Dezember 2017 veranlasst. Die Lieferzeit beträgt etwa ein Jahr.

Mitte des Jahres wird vollständig auf Digitalfunk umgestellt. Nun wird auch mit der Leitstelle digital gefunkt.

Zur Umsetzung des Funkkonzeptes auf Gemeindeebene werden zusätzliche Handfunkgeräte beschafft. Auf einem (H)LF werden künftig 6 Geräte benötigt und auf einem Mannschaftstransportwagen (MTW) sind 2 Geräte vorgesehen. Auf unserem TLF werden bereits die Geräte für das Nachfolgefahrzeug mit untergebracht.

Das Einsatzaufkommen bleibt weiter sehr hoch. Mit 74 Einsätzen fährt die Feuerwehr Flechtorf soviel Einsätze wie nie zuvor. Im Jahr 2016 waren es 73 Einsätze. Flechtorf zählt inzwischen 3.184 Einwohner (11/2016). Die Bauarbeiten in dem Neubaugebiet „Am Westerberg“ befinden sich in 2017 noch in vollem Gange. Die Einwohnerzahl wird sich in dem kommenden Jahren noch weiter entwicklen.

Brand des Sportheims am 27. August in Groß Brunsrode

Ralf Sprang

Ortsbrandmeister

2016

LKW-Brand auf der BAB 2

Für die Ortsfeuerwehr wird ein Mehrfach-Gasmeßgerät angeschafft. Nach der Einweisung der Mannschaft soll das Gerät ab Januar 2017 für den Einsatz zur Verfügung stehen.

Im November werden erste Baumaßnahmen an der Fassade begonnen, die aber erst in 2017 abgeschlossen werden. Es gibt inzwischen auch eine Bauplanung für die Parkplatzanlage, diese Maßnahme ist ebenfalls für 2017 geplant.

Der Einsatzstellenfunk wird auf digitalen Funk umgestellt. Die analogen Handfunkgeräte werden an die Gemeinde zurückgegeben.

Das Jahr 2017 wird das Einsatzreichste Jahr in der bisherigen Geschichte der Ortsfeuerwehr. Mit deutlich über 70 Einsätzen werden die Flechtorfer Brandschützer so oft wie noch nie zuvor alarmiert.

Garagenbrand in Flechtorf

Ralf Sprang

Ortsbrandmeister

2015

Neues Logo der Ortsfeuerwehr

Der Einsatz- und Ausbildungsdienst ruht nach dem Brand des Feuerwehrhauses im Dezember 2014. Da auch die Einsatzkleidung in Mitleidenschaft gezogen worden ist, kann auch die Teilnahme an überörtlichen Diensten nicht erfolgen.

Ab Februar steht ein Container hinter dem Feuerwehrhaus zur Verfügung. In diesem wird die Umkleide und Lagerfläche eingerichtet. Bis dahin wird zeitweise das Dorfgemeinschaftshaus genutzt um sich zu treffen.

Im März wird die Einsatzbekleidung neu beschafft, jedoch ist die Aufnahme des Einsatzbetriebes noch nicht möglich, da die Fahrzeughallen noch nicht nutzbar sind.

Auf der Jahreshauptversammlung wird Ralf Sprang zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Er wird zum 01.06. das Amt von Rainer Madsack übernehmen. Rainer Madsack war nicht erneut für dieses Amt nach 12 Jahren angetreten, steht jedoch als Gruppenführer noch weiter zur Verfügung.

Das Osterfeuer wird trotz aller Materialprobleme ausgerichtet. Material wird sich von den verschiedenen Vereinen in Flechtorf geliehen.

Am 02.05. kann ein provisorischer Einsatzbetrieb mit zwei Fahrzeugen wieder aufgenommen werden. Das Tanklöschfahrzeug war so stark beschädigt worden, dass es noch nicht zur Verfügung steht. Ebenso fehlt noch ein neues Hallentor für die TLF-Halle.

Ein Monat später kann das TLF wieder seinen Dienst aufnehmen. Damit steht die Ortsfeuerwehr Flechtorf wieder in vollem Umfang zur Verfügung. Es können im Feuerwehrhaus jedoch nur die Fahrzeughallen genutzt werden. Die Umkleiden verbleiben im Container.

Anfang Oktober sind die anderen Bereiche des Feuerwehrhauses soweit hergestellt, so dass mit dem Einräumen begonnen werden kann. Bis Mitte Oktober haben die Kameraden das Feuerwehrhaus soweit hergerichtet, dass aus dem Container in das Feuerwehrhaus umgezogen werden kann.

Anfang Dezember werden die Container abgeholt. Am Feuerwehrhaus fehlen noch wenige Innenarbeiten. Die Außenfassade und die Außenanlagen werden im nächsten Jahr begonnen.

Noch im gleichen Monat führt die Ortsfeuerwehr ein eigenes Logo mit einem Slogan "Hilfsbereit aus Leidenschaft" ein, um den Wiedererkennungswert der Feuerwehr Flechtorf zu steigern. Die Idee dazu hatten Ortsbrandmeister Ralf Sprang und Adrian Nabereit, dem Erfinder des Logos.

Obwohl die Ortsfeuerwehr über 4 Monate nicht einsatzbereit war, werden 52 Einsätze in nur 8 Monaten gefahren. Damit ist die Ortsfeuerwehr knapp unter der Rekordeinsatzzahl von 2014, obwohl zahlreiche Einsätze am Jahresbeginn von Nachbarfeuerwehren abgeleistet werden mussten. Diese Zahl zeigt die Notwenigkeit einer funktionierenden Feuerwehr in Flechtorf deutlich.

Provisorischer Einsatzbetrieb im Mai

Ralf Sprang

Ortsbrandmeister

2014

Die Arbeiten am Dach werden beendet, weitere Maßnahmen können aus verschiedenen Gründen in diesem Jahr nicht umgesetzt werden. Die Platzsituation ist damit für die Ortsfeuerwehr unverändert schwierig. Von der Gemeinde werden jedoch für 2015 zahlreiche Maßnahmen abgekündigt, die für deutliche Abhilfe schaffen sollen.

Erstmals kommt es innerhalb der Gemeinde zu einem Gefahrgutunfall bei Wendhausen. Hier läuft ätzende Säure aus einem Tanklastzug aus. Die Ortsfeuerwehr Flechtorf von Einsatzbeginn eingebunden und bringt CSA-Träger in den Einsatz.

Es werden weitere Baugebiete (An der Schule und Am Westerberg) erschlossen. Der Baubeginn erfolgt bereits in diesem Jahr. Somit wächst die Einwohnerzahl weiter.

Im Gewerbegebiet wird ein Hochregallager in Betrieb genommen. Zusätzliche Brandmeldeanlagen und Löscheinrichtungen kommen in diesem Objekt dazu. Die Zahl an Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen in dem Gewerbegebiet nimmt merkbar zu.

Die digitale Alarmierung wird eingeführt. In diesem Zuge wird auf die Sirenenalarmierung ab November 2014 verzichtet. Vorerst werden die Alarme noch über analoge und auch über digitale Meldeempfänger ausgelöst.

Insgesamt nimmt das Einsatzaufkommen ganz merkbar zu. Mit 62 Einsätzen wird es das Einsatzreichste Jahr in der bisherigen Geschichte.

Am 11.12.2014 kommt es zu einem dramatischem Einsatz. Nach der Alarmierung gegen 03:00 Uhr nachts mussten die anrückenden Kameraden feststellen, dass das Gerätehaus brannte. Erst die Nachbarfeuerwehren konnten eingreifen. Ein Betreten des Gerätehauses war aufgrund der Rauches und der Flammenbildung im Eingangsbereich unmöglich.

Das gesamte Gerätehaus und das Tanklöschfahrzeug werden stark beschädigt. Das Löschgruppenfahrzeug und der Mannschaftstransportwagen sind stark verrußt und müssen von einer Firma fachgerecht gereinigt werden. Ein Einsatz- und Dienstbetrieb kann vorerst nicht durchgeführt werden. Die Einsätze müssen Nachbarfeuerwehren übernehmen.

Ein zunächst angedachter Notbetrieb mit dem Löschgruppenfahrzeug kann nicht eingerichtet werden. Die Schäden am Feuerwehrhaus sind zu groß und die Einsatzbekleidung muss zudem ebenfalls erst neu beschafft werden. Eine vorläufige Einsatzbereitschaft wird sich erst ab Februar 2015 nach einer Teilsanierung darstellen lassen.

Es ist ein schwarzer Tag in der Geschichte der Ortsfeuerwehr.

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2013

Feuerwehrgerätehaus im Umbau

Die Flechtorfer können den Kreismeistertitel nicht verteidigen, qualifizieren sich jedoch mit dem 4. Platz erneut für den Bezirkswettkampf.

Das Gemeindezeltlager findet in Almke auf dem Jugendzeltplatz statt. Zu dem Programm gehört auch ein Wandertag im Harz.

Dem Trend an Austritten aus dem Vorjahr wird entschlossen entgegengetreten. Die Möglichkeiten im Rahmen der Werbeabende werden überarbeitet. Der Werbetag 2012 wird unerwartet zu einem großen Erfolg. Im November 2012 kann die JF Flechtorf zehn Neueintritte verzeichnen. Die Jugendfeuerwehr zählt damit 29 Mitglieder und schließt damit wieder zu den alten Mitgliederzahlen auf. Sie bleibt damit die mit Abstand größte Jugendfeuerwehr der Gemeinde Lehre und ist die größte Jugendfeuerwehr des Landkreises.

LKW-Brand auf der A2

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2012

Rainer Madsack und Wilhelm Berggreen mit den erfolgreich ausgebildeten Kameraden Christian und Adrian Nabereit

Die Gemeinde Lehre beginnt mit der Fahrausbildung der Feuerwehrleute an Feuerwehrfahrzeugen mit bis zu 7,5 Tonnen. Die ersten Feuerwehrführerscheine der Gemeinde wurden an die Flechtorfer Ortsfeuerwehr ausgehändigt.

Die Feuerwehrunfallkasse stimmt den geplanten baulichen Maßnahmen am Feuerwehrhaus nicht zu, da diese nicht ausreichend sind, um den aktuellen Vorgaben zu genügen. Die Maßnahmen werden daher in 2012 nicht weiter umgesetzt. Als Auflage muss die Einsatzbekleidung sofort aus den Fahrzeughallen entfernt werden. Der Schulungsraum wird als provisorische Umkleide hergerichtet. Im Herbst einigt sich die Gemeinde mit der Feuerwehrunfallkasse auf einen neuen Entwurf für die Umbaumaßnahmen. Die Maßnahmen können jedoch erst im Jahr 2013 umgesetzt werden, da der neue Bauantrag nicht mehr in 2012 vom Landkreis genehmigt wird.

Die Funkrufnummern werden im Mai umgestellt. Im Hinblick auf die Einführung des Digitalfunks für 2013/2014 werden die Rufnummern schon auf die so genannte Opta-Kennung umgestellt. Aus 71.25 wird 17-43-21, aus 71.10 wird 17-20-21, aus 71.63 wird 17-17-21 und aus 71.70 wird 17-43-21-1. Kurz nach der Umstellung wird auch die Leitstelle Helmstedt mit der Leiststelle der Berufsfeuerwehr Wolfsburg zusammengelegt.

Am 11. Februar wurden wir zusammen mit der Ortsfeuerwehr Lehre zu einem Flugzeugabsturz alarmiert. Es handelte sich um ein notgelandetes Segelflugzeug. Verletzt wurde niemand.

Die Ortsfeuerwehr Flechtorf übernimmt in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Braunschweig den Hausrotruf für die Gemeinde Lehre. Es handelt sich um ein Test-Projekt, mit der Feuerwehr zusammenzuarbeiten. Die Flechtorfer übernehmen zunächst diese Aufgabe für das gesamte Gemeindegebiet.

Das Einsatzaufkommen nimmt insgesamt leicht ab, jedoch in erster Linie auf den Autobahnen und in den Nachbarorten. Das Einsatzaufkommen in Flechtorf selbst bleibt mit 16 Einsatzen von 29 Einsätzen konstant.

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2011

Einer von einigen Verkehrsunfällen auf den umliegenden Landstaßen

Die Einsatzsituation bleibt mit 36 Einsätzen auf dem Vorjahresniveau, jedoch nehmen die Einsätze bei schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen wieder zu, so werden die Flechtorfer 14 mal mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall eingeklemmte Person“ alarmiert. Eine große Zahl dieser Einsätze sind neben den Autobahnen 2 und 39 auch auf den umliegenden Kreis- und Landstraßen zu bewältigen.

Am 02.08.2011 sorgt eine Feuermeldung im „Sternhaus“ im Sudetenring für Aufregung. Ein Mieter hatte nach Bemerken des Feuers seine Wohnung verlassen und die Tür ins Schloss fallen lassen, den Schlüssel hatte er nicht mitgenommen. Bei Ankunft der Flechtorfer Feuerwehr drang dichter Rauch aus einem Fenster des großen 5-geschossigen 30 Parteien-Wohngebäudes. Nach Öffnung der Wohnungstür konnte ein Trupp das Feuer schnell unter Kontrolle bringen, da sich das Feuer glücklicherweise noch in einer Entstehungsphase als Schwelbrand befand.

Im Haushalt 2011 werden die weiteren Maßnahmen für die Gerätehausrenovierung und Erweiterung verabschiedet. Als erste Maßnahme kauft die Gemeinde Lehre der Festgemeinschaft Flechtorf die technisch abgängigen Toilettenanlagen ab, die direkt am Feuerwehrgerätehaus angebaut sind. Hieraus sollen später Umkleidebereiche entstehen. Die Baumaßnahmen können jedoch aufgrund der späten Haushaltgenehmigung nicht mehr in 2011 beginnen und müssen in das Jahr 2012 verschoben werden.

Es wird ein Türöffnungssatz für Flechtorf angeschafft. Diese Ausrüstung erleichtert bei Notfalltüröffnungen die Arbeit. Die Ortsfeuerwehr Flechtorf verfügt als einzige Feuerwehr in der Gemeinde Lehre über diese Ausrüstung, daher werden die Flechtorfer künftig im gesamten Einsatzgebiet zu diesem Einsatzstichwort zusammen mit der zuständigen Ortsfeuerwehr mitalarmiert. Die Ausrüstung wird nach einer Schulung Anfang Januar 2012 für den Einsatzdienst freigegeben.

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2010

Busunglück auf der A2, 2010

Im diesem Jahr nehmen die Einsätze auf den Autobahnen 2 und 39 spürbar ab. Die Einsatzsituation innerhalb der Ortschaft Flechtorf nimmt dafür so deutlich zu, dass sich die Einsatzzahlen zum Vorjahr trotzdem deutlich erhöhen. Von den 35 Einsätzen sind 18 in der Ortslage Flechtorf zu bewältigen. Erstmals gibt es einen Brandmeldealarm aus dem neuen Gewerbegebiet.

Größter Einsatz wird der Unfall eines Reisebusses auf der BAB 2 am 04.12.2010. Ein Reisebus fährt auf einen LKW auf, es werden 14 Personen verletzt. Zum Glück ist der Reisebus aus Polen nicht voll besetzt gewesen. Die Flechtorfer Einsatzkräfte werden nach mehreren Stunden aus dem Einsatz herausgelöst.

Am Feuerwehrgerätehaus werden Teilsanierungsmaßnahmen durchgeführt. Die technisch abgängigen Rolltore werden durch neue moderne Tore ersetzt und der Hallenboden wird erneuert. Die Lagerräume werden von der Ortsfeuerwehr in Eigenleitung gestrichen und es werden neue Fliesen verlegt. Die Verwaltung plant bereits für 2011 weitere Maßnahmen, so soll das Dach abgedichtet und Umkleideräume geschaffen werden.

PKW-Brand auf A39, 2010

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2009

Das erfolgreiche Team der Ortsfeuerwehr Flechtorf

Neuwahlen des Ortskommandos stehen bei der Jahreshauptversammlung an. Rainer Madsack wird als Ortsbrandmeister und Martin Löhr als stellv. Ortsbrandmeister in Ihren Ämtern bestätigt. Auch die Gruppenführer werden in gleicher Besetzung wiedergewählt. Erstmals wird das Führungsteam erweitert. Es wird erstmals ein stellv. Gruppenführer eingesetzt. Diese Funktion ist zwar für einen Stützpunkt prinzipiell vorgesehen, wurde jedoch in der Vergangenheit nicht besetzt.

Der Haushalt der Gemeinde Lehre wird nicht genehmigt. Aus diesem Grund entscheidet der Verwaltungsrat die Baumaßnahmen für das Feuerwehrhaus Flechtorf vollständig zu streichen. Zunächst werden keine Maßnahmen für das Feuerwehrhaus vorgesehen.

Die Atemschutzausbildung wird intensiviert. Es wird die Ausbildung im Brandhaus der Bundeswehr in Faßberg sowie die Ausbildung in einer Besonderen Atemschutzstrecke der Berufsfeuerwehr Salzgitter durchgeführt.

Bei der Orientierungsfahrt der Gemeinde Lehre am 03.10.2009 wird der 1. Platz belegt. Diese hatte die Ortsfeuerwehr noch nie zuvor erreicht.

Nach vielen Diskussionen und Gesprächen wird die geforderte Abgasabsauganlage für das Feuerwehrhaus Flechtorf in den neu erstellten Haushalt der Gemeinde Lehre aufgenommen. Weitere Maßnahmen werden vorerst ausgesetzt. Nachdem der Haushalt im November 2009 endlich genehmigt ist, wird mit den Einbau der Anlage begonnen. Die Umbaumaßnahmen werden noch vor Weihnachten beendet. Ein Haushalt 2010 kann im alten Jahr nicht mehr verabschiedet werden. Inwieweit hier Maßnahmen für das Feuerwehrhaus Flechtorf eingeplant und verabschiedet werden ist daher Ende 2009 noch nicht endgültig absehbar.

LKW-Brand auf der A2, 2009

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2008

Einer von zahlreichen LKW-Unfällen auf der BAB 2 im Jahr 2008. Für den Fahrer kam in diesem Fall jede Hilfe zu spät.

Die Zahl besonders schwerer Verkehrsunfälle, insbesondere mit LKWs, nimmt drastisch zu. 14 mal wird die Flechtorfer Wehr mit dem Stichwort „Verkehrsunfall eingeklemmte Person“ alarmiert. Bei drei Einsätzen kann den Opfern leider nicht mehr geholfen werden. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die BAB 2. Insbesondere durch die Bauarbeiten am Kreuz Königslutter/Wolfsburg ereignen sich durch Staubildungen immer wieder schwere Auffahrunfälle.

Als erste Feuerwehr der Gemeinde erhält die Flechtorfer Wehr ein Atemschutzrettungsset. Damit soll schnelle Hilfe geleistet werden können, wenn Kameraden im Einsatz bei einem Innenangriff unter Atemschutz verunglücken.

Im Dezember wird nach langer Zeit der Umbau des Gerätehauses samt der nötigen Erweiterung in den Haushalt aufgenommen und durch den Gemeinderat verabschiedet. Zuvor hatte es seit Jahresanfang mehrere Ablehnungen für konkrete Bauvorschläge gegeben. Erst ein erneut überarbeiteter Bauplan fand die Zustimmung. Somit macht der Gemeinderat nun endlich, 10 Jahre nach dem erstellen der ersten Pläne, den Weg frei für die dringend nötige Baumaßnahme. Im wesentlichsten sieht die Planung die Schaffung von Umkleideräumen, neuen Toiletten und dringend nötigen Lagerflächen sowie die Sanierung der vorhandenen Fahrzeughallen vor.

Zum Ende des Jahres wird der Lückenschluss der A 39 zwischen dem Kreuz Königslutter/Wolfsburg und Braunschweig vollzogen. Das Einsatzgebiet erweitert sich damit in Richtung Braunschweig bis zur neuen Anschlussstelle Scheppau/Wohlt.

Ausgebrannter LKW auf dem Parkplatz Essehof auf der BAB 2 am 11.08.2008, bei dem die Flechtorfer Wehr im Einsatz war

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2007

Feuer im Flechtorfer Hotel

Dies wird das bislang einsatzreichste Jahr für die Flechtorfer Wehr. 39 mal rückten die Flechtorfer Brandschützer aus.

Bei den zahlreichen Einsätzen stellt auch Flechtorf einen Schwerpunkt neben den beiden Autobahnen BAB 39 und BAB 2 da. So kommt es im bekannten Hotel „Zum Dorfkrug“ in Flechtorf zu einem Feuer in der Waschküche. Durch den schnellen Einsatz kann schlimmeres verhindert werden.

Im August wird Flechtorf von einem schweren Unwetter heimgesucht. Innerhalb kurzer Zeit werden zahlreiche Straßen überschwemmt und Keller laufen voll Wasser. Besonders schwer trifft es das Flechtorfer Dorfgemeinschaftshaus. Der dahinter liegende Teich läuft über und überschwemmt auch die „Alte Braunschweiger Str.“ in der Dorfmitte. Die gesamte Gemeindefeuerwehr kommt in Flechtorf zum Einsatz. Aufgrund der extremen Lage wird auch das THW Helmstedt zur Einsatzstelle gerufen. Die Einsätze ziehen sich über 3 Tage bis die Situation vollkommen beherrscht wird.

Im Oktober kommt es zu einer Serie von Brandstiftungen im gesamten Gemeindebereich und in den Nachbarlandkreisen. Auch in Flechtorf zünden die Feuerwehrteufel zwei Fahrzeuge an. Dreimal unterstützt die Flechtorfer Wehr in dieser Zeit die Beienroder Kameraden bei Löscharbeiten. Hier hatten die Feuerteufel einen Bauwagen, Strohballen und eine Scheune angezündet. In der Nacht von dem 1. auf den 2. Weihnachtsfeuertag muss die Flechtorfer Feuerwehr nach dem ersten Brand in Flechtorf mehrfach Löschhilfe in den Nachbarorten leisten. In Lehre brennen mehrere Wohnwagen/-mobile und gegen Morgen wird das Sport- und Schützenheim in Essenrode in Brand gesteckt und brennt bis auf die Grundmauern nieder. Die Löscharbeiten ziehen sich noch bis in den späten Abend. Die Flechtorfer müssen ihr gesamtes Material und Gerät in den Einsatz bringen.

Kurz nach dem Jahreswechsel werden die beiden jugendlichen Brandstifter von der Polizei gefasst. Als Motiv geben sie Langeweile an. Das Duo hatte über 50 Brände gelegt und dabei einen Schaden von über 2 Millionen Euro verursacht.

Hochwasserbekämpfung im August 2007 am Teich hinter dem Dorfgemeinschaftshaus in Flechtorf
Brand des Essenroder Sport- und Schützenheims am Morgen des 2. Weihnachtsfeiertags 2007

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2006

Zerlegung eines Fahrzeuges beim Rettungstag in Flechtorf 2006

In der „Alten Berliner Str.“ in Flechtorf kommt es bei einem Feuerwehrkameraden zu einem Feuer. Was anfangs als Küchenbrand begann dehnt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand aus. Alle Feuerwehren der Gemeinde werden nachalarmiert. Der Dachstuhl mit dem ersten Obergeschoss brennen vollständig aus. Das Gebäude wird völlig unbewohnbar.

Im gleichen Jahr wird die Feuerwehr Flechtorf am heiligen Abend zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Lehre alarmiert. Die Börnekenhalle brennt. Das Feuer begrenzt sich auf den Jugendraum und Teile der Dachkonstruktion, weiterer Schaden kann durch den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden.

Die Zahl von schweren Verkehrsunfällen nimmt zu. Im Jahr 2006 wird die Flechtorfer Wehr neun mal mit dem Stichwort „Verkehrsunfall eingeklemmte Person“ alarmiert.

Aufgrund dieser Entwicklung, wird ein Flechtorfer Rettungstag veranstaltet. Dabei wird die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Lehre, Wendhausen und dem Rettungsdienst trainiert. Die Volkswagen AG stellt dazu neue moderne Fahrzeuge für die Übungen zur Verfügung, damit sich auch mit diesem Fahrzeuge für den Einsatzfall vertraut machen kann.

Die ersten Atemschutzgeräte der Flechtorfer Wehr werden ersetzt. Vier neue Geräte der Firma Interspiro werden beschafft und auf dem LF verlastet. Die alten Geräte werden nach 34 Jahren ausgemustert.

Es wird eine gemeindeweite Alarmschleife für den ABC-Einsatz eingerichtet. Damit werden auch die Flechtorfer Vollschutzträger im Bedarfsfall über Funkmeldeempfänger alarmiert.

Feuer in der Alten Berliner Str. in Flechtorf im Jahr 2006

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2005

Strohballenbrand bei Essenrode 2005

Die Ortsfeuerwehr Flechtorf erhält einen Hochleistungslüfter. Flechtorf ist damit eine von zwei Ortsfeuerwehren, die über diese neue Technik verfügen. Das Gerät wird zum Belüften bzw. Entrauchen von Gebäuden eingesetzt.

Die Ortsfeuerwehr Flechtorf wird in das Gemeindekonzept „Verkehrsunfall eingeklemmte Person“ eingebunden. Aufgrund der Erfahrungen aus früheren Einsätzen werden die Feuerwehren Lehre, Wendhausen und Flechtorf im gesamten Gemeindegebiet und den Autobahnen 39 und 2 gemeinsam alarmiert um ausreichend technisches Gerät (zwei Rettungssätze Schere und Spreizer) bereitstellen zu können. Dazu wird eine eigene Alarmschleife eingerichtet.

Die Ortsfeuerwehr erlebt einen rasanten Anstieg der Einsatzzahlen, insgesamt wird die Flechtorfer Wehr 37 mal alarmiert. Dabei werden nicht nur zahlreiche Einsätze auf den Autobahnen oder in Nachbardörfern abgeleistet, sondern auch 15 mal muss die Wehr Einsätze in Flechtorf abarbeiten.

Zu einem größeren Feuer kommt es bei Essenrode. Dort geraten etwa 100 Strohballen in Brand. Das Feuer droht auf den naheliegenden Wald überzugreifen. Ein Grossteil der Gemeindefeuerwehr, darunter auch Flechtorf, und das Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Wolfsburg kommt zum Einsatz und kann das übergreifen auf den Wald gerade noch verhindern.

Flechtorf zählt in diesem Jahr 2.848 Einwohner. Das Baugebiet „Gerstebreiten“ befindet sich allerdings noch vollständig im Bau. Nach der Fertigstellung ist eine Einwohnerzahl von über 3.000 Einwohnern zu erwarten.

Einer von zahlreichen schweren Verkehrsunfällen auf den Bundesautobahnen im Jahr 2005 bei denen die Flechtorfer Wehr ausrücken musste

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2004

Gruppenfoto der Jugendfeuerwehr im Juni 2004

Die Jugendfeuerwehr feiert ihr 40 jähriges Bestehen mit einem Festakt im Dorfgemeinschaftshaus. Zu diesem Zeitpunkt ist die Flechtorfer Jugendfeuerwehr mit 45 Mitgliedern die größte im Landkreis Helmstedt.

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2003

Der neue Mehrzweckanhänger nach der Anschaffung 2003

Auf der Autobahn 2 kommt es nahe der Abfahrt Ochsendorf zu einem Folgenschweren Unfall. Ein Tanklastzug mit 20.000 Litern Heizöl gerät dabei in Flammen. Zahlreiche Tanklöschfahrzeuge des Landkreises Helmstedt werden zu dem Großfeuer hinzugezogen, darunter auch das Flechtorfer Tanklöschfahrzeug.

Die Flechtorfer Wehr erhält nach den zahlreichen Hochwassereinsätzen eine zusätzliche Tauchpumpe und einen Wassersauger.

Brand eines Heizöltanklastzuges mit 20.000 l Heizöl auf der Bundesautobahn 2 am 23.06.2003

Rainer Madsack

Ortsbrandmeister

2002

Das Flechtorfer TLF an einer Pumpstation beim Hochwassereinsatz bei Wörlitz (Sachsen-Anhalt)

Nach starken Regenfällen kommt es in Flechtorf zu mehreren kleineren Hochwassereinsätzen. Während der Aufräumarbeiten spitzen sich allerdings die Situationen in anderen Ortschaften der Gemeinde zu. Zunächst kommt die Flechtorfer Ortsfeuerwehr in Groß Brunsrode zum Einsatz, wo mehrere Straßenabschnitte unter Wasser stehen. Anschließend werden alle Kräfte nach Essehof beordert. Erneut wurde die gesamte Ortschaft überschwemmt. Die Kräfte der Gemeindefeuerwehr reichen diesmal nicht aus. Das THW Helmstedt und freie Feuerwehrkräfte aus dem Bereich der Samtgemeinde Velpke werden zur Unterstützung angefordert. Nach 15 Stunden endet der Einsatz der Flechtorfer Kräfte.

Nur wenige Wochen später wird die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord, der das Flechtorfer Tanklöschfahrzeug angehört, während einer Übung für den Ernstfall abgerufen. Die Einheit macht sich auf den Weg nach Wörlitz an der Elbe in Sachsen-Anhalt um das Jahrhunderthochwasser zu bekämpfen. Dabei sind 5 Flechtorfer Kameraden. Der Einsatz endet nach 4 Tagen.

Alle Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr werden mit Frontblitzern ausgestattet. Das LF 8 erhält in gleichen Jahr in Eigenarbeit einen Lichtmast.

Die Bebauung des Gewerbegebietes „Im Rückwinkel“ (Nikolaus-Otto-Straße) beginnt. In einem der ersten Gebäude wird auch eine Brandmeldeanlage installiert. Somit wird auch das in den Folgejahren wachsende Gewerbegebiet ein weiterer Gefahrenschwerpunkt für die Ortsfeuerwehr. Im gleichen Zuge werden auch die Baugebiete „Immelaagsberg“ und „Gerstenbreiten“ beschlossen und begonnen.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

2001

Die Ortsfeuerwehr nimmt einen Mehrzweckanhänger in den Dienst. Zum einen soll er der Jugendfeuerwehr als Transportmittel dienen, soll aber auch bei Aufräumarbeiten und Öleinsatzen eingesetzt werden.

Die Ortsfeuerwehr erhält eine Drucklufterhaltungsanlage für die Großfahrzeuge.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

2000

Die Ortsfeuerwehr Flechtorf geht ins Netz. Die Homepage wird fertiggestellt und die Ortsfeuerwehr ist nun im Internet vertreten.

Auf der Jahreshauptversammlung werden erstmals Pläne für eine Gerätehauserweiterung vorgestellt, die im vorangegangenen Jahr entworfen wurden. Schwerpunkt sind dabei vor allem Lagerflächen und getrennte Damen und Herrentoiletten, die es bisher nicht gibt. In den Folgejahren sollen Planungskosten für das Vorhaben bereitgestellt werden.

Die Ausrüstung zur Rettung von Personen bei Verkehrsunfällen wird erweitert. Drei Rettungszylinder der Firma Weber werden als Ergänzung zum Rettungssatz (Schere und Spreizer) beschafft. Mit ihnen lassen sich zusammengetauchte Fahrzeugkabinen Patientenschonender auseinander drücken.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1999

Die Atemschutzgeräte werden mit Totmannwarngeräten ausgestattet. Damit ist beim Atemschutzeinsatz mehr Sicherheit für die eingesetzten Kameraden gewährleistet.

Die Tanklöschfahrzeugbereitschaft des Landkreises Helmstedt wird alarmiert. Das Flechtorfer Tanklöschfahrzeug wird bei einem ausgedehnten Waldbrand bei Wilsche im Landkreis Gifhorn eingesetzt.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1998

Die TS 8 auf dem LF 8 wird durch eine Rosenbauer TS 8 vom Typ Fox ersetzt. Darüber hinaus erhält die Ortsfeuerwehr Flechtorf einen Rüstsatz mit Rettungsschere und Rettungsspreizer von der Firma Weber. Von nun an können die Flechtorfer bei schweren Unfällen auf der Autobahn 39 und der Bundesstraße 248 schnell helfen und eingeklemmte Unfallopfer befreien.

Im Oktober wird nach starken Regenfällen die Ortschaft Essehof in der Gemeinde Lehre fast vollständig überschwemmt. Die Flechtorfer Kräfte unterstützen zusammen mit der gesamten Gemeindefeuerwehr den Einsatz in Essehof fast 11 Std. lang.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1995

Das LF 8 erhält Schlauchtragekörbe anstelle von Schlauchhaspeln und ist damit auf dem neusten Stand der Technik.

Der Katastrophenschutz im Landkreis Helmstedt wird neu organisiert. Das TLF wird in den 1. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord eingebunden. Drei Kameraden werden für die regelmäßigen Dienste in dieser Einheit eingeteilt. Gleichzeitig wird das Fahrzeug in die Tanklöschfahrzeugbereitschaft des Landkreises aufgenommen.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1994

Ein neues LF 8 mit einem Mercedes-Fahrgestell und einem Aufbau der Firma Schlingmann wird beschafft und ersetzt das alte LF 8. Das Fahrzeug gehört zu den modernsten Fahrzeugen der Gemeinde und verfügt als erstes Fahrzeug über Atemschutzgeräte im Mannschaftsinnenraum, die während der Fahrt angelegt werden können. Gleichzeitig wird der alte MTW durch einen VW T4 ersetzt.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1990

Der Anbau mit dem dritten Fahrzeugstellplatz wird fertiggestellt. Nun findet das TLF 8/18 einen eigenen Stellplatz im Flechtorfer Gerätehaus.

Durch das Tanklöschfahrzeug erhöht sich die Anzahl von überörtlichen Einsätzen merkbar. Durch die in den letzten Jahren beschafften Funkmeldempfängern ist es nun möglich das TLF 8/18 zu alarmieren ohne die ganze Ortsfeuerwehr über Sirenen zum Gerätehaus zu rufen.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1989

Der Bau des zusätzlichen Stellplatzes wird begonnen.

Aufgrund der DDR-Grenzöffnung muss die Ortsfeuerwehr Flechtorf auf Anweisung des Kreisbrandmeisters Bereitschaftsdienst an der Autobahn 2 ableisten.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1988

Das neue TLF nach der Abholung 1988.

Im September wird das neue TLF 8/18 auf einem VW-MAN-Fahrgestell mit einem Arve-Aufbau ausgeliefert. Der Stellplatz ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Bau. Das Fahrzeug wird in der Not in den beiden vorhandenen Fahrzeughallen mit untergestellt.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1987

Es werden zahlreiche Funkmeldeempfänger von den Firmen AEG und Telefunken angeschafft.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1986

Ein neues Einsatzkonzept wird für die Gemeinde Lehre aufgestellt. Darin ist die Aufwertung von Flechtorf zum Stützpunkt geplant. Die Ortsfeuerwehr Wendhausen soll ebenfalls Stützpunkt werden und die Ortsfeuerwehr Lehre wird als Schwerpunkt definiert. In diesem Zusammenhang soll Flechtorf ein Tanklöschfahrzeug erhalten, nicht zuletzt war auch die nahegelegene neue Autobahn A 39 für diese Entscheidung mit ausschlaggebend.

Das LF 8 erhält nach einem Defekt ein neues Funkgerät. Im gleichen Jahr ändern sich die Funkrufnamen. Das LF 8 erhält die Nummer „71.25“ und der MTW „71.63“.

Da in den Folgejahren ein Tanklöschfahrzeug in Flechtorf stationiert werden soll, wird der Anbau einer weiteren Fahrzeughalle geplant und beantragt.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1985

Die Alarmierung über die Sirene erweist sich weiterhin als problematisch. Immer noch können nicht alle Kameraden erreicht werden. In diesem Jahr werden deshalb 4 Funkmeldeempfänger vom Typ Motorola Pageboy angeschafft.

Die Einsatzkleidung wird in den Fahrzeughallen links und rechts vom Fahrzeug an Haken gelagert. Bisher hatte jeder Kamerad seine Einsatzkleidung zu Hause.

Flechtorf wird als Standort für ein LF 16-TS des Bundes für den Katastrophenschutz in Betracht gezogen. Das Ortskommando lehnt allerdings jede Bereitschaft ab, ein solches Fahrzeug zu besetzen. Aus diesem Grund wird Flechtorf nicht mehr in die engere Wahl für den Standort einbezogen. Das Fahrzeug wird in Lehre stationiert.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1984

Eine zweite Alarmsirene wird auf der Gebr.-Grimm-Str. installiert um auch Kameraden im Neudorf erreichen zu können. Das Gerätehaus wird renoviert.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1982

Die Arbeiten an der Bundesautobahn 39 beginnen. Es soll ein Lückenschluss zwischen der Stadt Wolfsburg und der Bundesautobahn 2 entstehen und so die Stadt Wolfsburg an das Autobahnnetz anschließen. Die Strecke verläuft direkt an Flechtorf vorbei und es entsteht in den folgenden Jahren die Anschlussstelle Flechtorf. Die Autobahn wird somit ein zusätzlicher Gefahrenschwerpunkt für die Flechtorfer Wehr.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1981

Die Wehr erhält eine Motorkettensäge.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1980

Die Wehr erhält neue Schutzkleidung. Die schwarzen Helme werden ausgemustert und durch weiße-nachleuchtende Helme ersetzt. Die Dienstjacken werden nicht mehr im Einsatz getragen. Nun stehen für den Einsatz orange Jacken mit dem Rückschriftzug „Feuerwehr“ zur Verfügung. Einsatzhosen werden ebenfalls angeschafft.

Es bricht ein Feuer im Bauernwald bei Flechtorf aus. Es werden auch die Tanklöschfahrzeuge aus Lehre und Königslutter eingesetzt. Der Kreisbrandmeister leitet den Einsatz vor Ort.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1979

Das Gerätehaus nach dem ersten Anbau 1979 bis 1990

Der Umbau des Gerätehauses wird abgeschlossen. Eine neue Fahrzeughalle wurde angebaut. MTW und LF 8 haben jetzt einen eigenen Stellplatz. Ein Schulungsraum mit einer Küche, Duschen und Toiletten und ein Atemschutzraum mit zusätzlichen Lagerflächen sind geschaffen worden. Das Erweiterte Gerätehaus wird am 21.09. an die Wehr offiziell übergeben.

Der MTW wird zum Atemschutzwagen umgebaut, da es zu zahlreichen Einsätzen aufgrund der Atemschutzgeräte in der weiteren Umgebung Flechtorfs kommt und man so schneller und effektiver sein kann.

Helmut Bauwe

Ortsbrandmeister

1978

Es findet eine große Bezirksübung in Flechtorf bei der Firma „Möbel Wohnwelt“ (Heute: Tedox) statt.

Das TSF erleidet einen Motorschaden und ist nicht mehr zu reparieren. Als Ersatz wird ein VW-BUS T 2 in Dienst gestellt.

† Karl Döring

Ortsbrandmeister

1977

Ein Erweiterungsbau wird bei der Gemeinde samt Bauplänen beantragt. Vorgesehen sind ein Atemschutzraum, ein Schulungsraum sowie Duschen und Toiletten.

Das TSF (MTW) erhält ebenfalls ein Telefunken-Funkgerät mit dem Funkrufnamen „Florian Helmstedt 9.21“

† Karl Döring

Ortsbrandmeister

1976

Die neue Flechtorfer Sport- und Turnhalle wird nach dem Feuer im Vorjahr auf dem Schulgelände eingeweiht und in Betrieb genommen.

† Karl Döring

Ortsbrandmeister

1975

Das Gerätehaus erhält einen Wasseranschuss. In diesem Zuge wird auch ein Überflurhydrant vor dem Gerätehaus installiert.

Zahlreiche Kameraden absolvieren den Funklehrgang.

In der Flechtorfer Sporthalle bricht ein größeres Feuer aus und richtet großen Schaden an.

† Karl Döring

Ortsbrandmeister

1974

Die neue Fahne der Wehr 1974

Die Ortsfeuerwehr erhält eine Fahne, die offziell am 19. Januar durch die Gemeinde übergeben wird.

Die Gebietreform erfasst Flechtorf. Mit dem 01. März gehört die ehemalige Gemeinde Flechtorf zur Gemeinde Lehre im Landkreis Helmstedt an.

Im April feiert die Ortsfeuerwehr ihr 100-jähriges Bestehen.

Der Burggarten Campen in Flechtorf (heute Festplatz) wird für die Wettkämpfe ungestaltet. Am 26.05.74 finden dort die ersten Wettkämpfe statt. Auch die Jugendfeuerwehren nutzen den Platz für ihre Wettkämpfe.

Die Fahrzeugbeschriftung wird verändert. Zu dem Schriftzug „Freiw. Feuerwehr Flechtorf“ wird der Zusatz „Gemeinde Lehre“ ergänzt.

Eine Kreisleitstelle wird eingerichtet. Der Flächendeckende Notruf 112 wird nun in Helmstedt eingeführt und angenommen. Die Feuersirenen können von dort aus per Funksteuerung ausgelöst werden. In diesem Zusammenhang erhält das LF 8 ein 4-m-Band-Funkgerät mit der Funkrufnummer „9.15“. Damit ist die Verständigung mit der Leitstelle möglich.

Gruppenfoto der Ortsfeuerwehr Flechtorf aus dem Jahr 1974

† Karl Döring

Ortsbrandmeister

1972

Am Ortsrand nahe der B 248 entsteht das Möbelzentrum „Wohnwelt“ (später Faru und heute Tedox). Auch auf diese Objekt muss sich die Feuerwehr einstellen. Es werden dafür extra Alarmpläne erstellt.

Der Sirenenalarm ist unzureichend und erreicht nicht alle Kameraden, insbesondere im Neudorf kann man die Sirene auf dem Dorfgemeinschaftshaus im Altdorf nicht hören. Alle Kameraden, die über ein Telefon verfügen, werden zusätzlich durch die Feuermeldestelle angerufen.

Die Beladung des LF 8 wird erweitert. Neben zahlreichen Feuerpatschen für Flächenbrände erhält das Fahrzeug 8 Atemschutzmasken. Darüber hinaus erhält die Wehr 4 Atemschutzgeräte. Die ersten in der näheren Umgebung.

Noch im gleichen Jahr besuchen die ersten Kameraden den Atemschutzlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Celle.

Das Fiat-TSF wird weiterhin als MTW eingesetzt und steht der Wehr weiter zur Verfügung.

† Karl Döring

Gemeindebrandmeister

1971

Übung der Flechtorfer Wehr Anfang der siebziger Jahre

Das Gerätehaus ist zu klein für die Belange der Wehr. Es fehlen Schulungsräume und Lagerplatz. Auch befindet sich kein Hydrant in der Nähe des Gerätehauses. Karl Döring bemüht sich um einen Erweiterungsbau.

Die TS 8 erleitet einen Gehäuseriss. Erneut wird die TS 8 ersetzt, es wird eine Metz-Pumpe angeschafft.

† Karl Döring

Gemeindebrandmeister

1970

Gruppenfoto anlässlich der Übergabe des neuen LF 8 im Jahr 1970.

Ein zweites Fahrzeug wird in den Dienst der Feuerwehr gestellt. Es ist ein LF 8 auf einem Mercedes-Fahrgestell.

† Karl Döring

Gemeindebrandmeister

1969

Flechtorf zählt nun nach der Fertigstellung der Neubaugebiete 2049 Einwohner. Auch Feuerwehrkameraden wohnen in den Folgejahren zunehmend im Neudorf. Das Geräthaus befindet sich nun in der Ortsmitte zwischen dem Alt- und dem Neudorf.

† Karl Döring

Gemeindebrandmeister

1966

Gemeindebrandmeister Erich Kunze

Gemeindebrandmeister Erich Kunze stirbt nach längerer Krankheit. Karl Döring hatte die Amtsgeschäfte bereits während Kunzes Krankheit geführt und wird nun zum kommissarischen Wehrführer.

† Karl Döring

Gemeindebrandmeister

1965

Die TS 8 weist zu viele Mängel auf, sie wird durch eine neue TS 8 ersetzt.

† Erich Kunze

Gemeindebrandmeister

1964

Das neue Gerätehaus von innen mit dem TSA, nach dem Umzug im Jahre 1964. Heute wird dieser Teil des Gerätehauses als Stellplatz für den MTW genutzt.

Das erste Fahrzeug wird angeschafft. Der TSA wird ausgemustert und an seine Stelle tritt ein TSF auf einem Fiat-Fahrgestell. Die Feuerwehr wird damit mobil und 6 Kameraden können samt Gerät transportiert werden.

Im gleichen Jahr wird die Flechtorfer Jugendfeuerwehr als erste Jugendfeuerwehr im Landkreis Braunschweig gegründet.

Der erste Bauabschnitt des neuen Grundschulgeländes an der Alten Berliner Str. wird fertiggestellt. Es werden später noch zwei weitere Bauabschnitte folgen. Das alte viel kleinere Schulgebäude an der Kirchtwete wird zu einem Wohnhaus umgebaut. Später werden auch Kinder aus den umliegenden Dörfern die Grundschule in Flechtorf besuchen. Für die Flechtorfer Feuerwehr kommt somit ein weiterer Gefahrenschwerpunkt hinzu.

Das neue TSF auf Fiat-Fahrgestell wird 1964 in Dienst gestellt. Hier die Fahrzeugübergabe

† Erich Kunze

Gemeindebrandmeister

1962

Die Feuerwehr zieht in das neue Feuerwehrgerätehaus um. Es ist am Ortsrand nahe der Burg Campen errichtet worden, wo sich auch heute noch das Gerätehaus befindet.

Das alte Gerätehaus wird abgerissen, heute befindet sich an der Stelle ein Durchgang zum Schul- und Kindergartengelände und ein Gedenkstein. Die Alarmsirene wird von dem bisherigen Schlauchturm auf das Dorfgemeinsachftshaus umgesetzt.

† Erich Kunze

Gemeindebrandmeister

1960

Das Neudorf entsteht mit dem Beginn der Bebauung „Kälberkamp“ und „Pallwall“. Während im „Pallwall“ fast ausschließlich Reihenhäuser entstehen werden am Kälberkampf zahlreiche Mehrfamilienhäuser errichtet. Außerdem entsteht im Altdorf der „Elmblick“. Es entstehen die sogenannten „Sternhäuser“ an der heutigen „Gebr.-Grimm-Str.“ und dem „Sudetenring“ mit fünf Stockwerken. Insbesondere die Sternhäuser stellen für die Ortsfeuerwehr einen besonderen Gefahrenschwerpunkt da.

Im gleichen Jahr wird am 22. Oktober das Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. Es wurde direkt hinter dem alten Gerätehaus an der Alten Braunschweiger Str. erbaut.

† Erich Kunze

Gemeindebrandmeister

1954

Die Bebauung „Im Portgarten“ und „Raiffeisenallee“ beginnt.

† Hermann Wichmann

Hauptmann

1953

Das erste Gerätehaus der Flechtorfer Feuerwehr in den 50er Jahren. Im Hintergrund ist das neu errichtete Dorfgemeinschaftshaus zu sehen

Die Motorspritze wird durch eine TS 8 in einem TSA ersetzt.

† Hermann Wichmann

Hauptmann

1950

Insbesondere nach dem Krieg erfährt Flechtorf ein reges Wachstum der Einwohnerzahl durch Flüchtige, die sich auch in Flechtorf niederlassen. Insgesamt zählt Flechtorf 1950 schon 1131 Einwohner. 1925 waren es gerade mal 569 Einwohner. Die gestiegene Einwohnerzahl bedeutet eine zunehmende Gefahr von Bränden, da nach dem Krieg noch viel mit offenem Feuer gearbeitet werden muss.

† Hermann Wichmann

Hauptmann

1944

Von 1944 bis 1945: Nach einem der schwersten Angriffe auf Braunschweig müssen die Flechtorfer 4 Tage im Dauereinsatz bleiben. Nach der Kapitulation ist die Wehr sehr geschwächt. Zahlreiche Kameraden sind in der Wehrmacht gefallen und das Material hat stark gelitten. Der Neuaufbau der Flechtorfer Wehr beginnt. Inzwischen heißt die Feuerwehr auch wieder Feuerwehr. Der Begriff der Feuerlöschpolizei verschwindet wieder.

† Hermann Schuhmacher

Hauptmann

1940

Von 1940 bis 1943: Sämtliche Vereine verlieren ihren rechtlichen Status und werden aufgelöst oder der NSDAP untergliedert. Die Feuerwehren verlieren ihren klassischen Namen und werden zur „Feuerlöschpolizei“ und unterstehen der Wehrmacht.

In diesen Jahren wird die Flechtorfer Wehr immer wieder nach Braunschweig gerufen, um die Folgen der schweren Bombenangriffe zu bekämpfen.

† Hermann Schuhmacher

Hauptmann

1938

Eine Sirene wird auf dem Schlauchturm des Spritzenhauses installiert. Hauptaufgabe ist die Warnung der Bevölkerung. Jedoch kann die Sirene mit einen bestimmten Signal (1 min. Dauerton, zwei mal unterbrochen) auch zur Alarmierung der Feuerwehrkameraden genutzt werden. Dadurch werden die Reaktionszeiten erheblich verbessert.

† Hermann Schuhmacher

Hauptmann

1936

Der 5. Juli 1936 wird einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der Feuerwehr Flechtorf. Auf der Fahrt zu der angesetzten Bezirksübung in Beienrode löst sich auf halber Strecke ein Bolzen an der Deichsel des Wagens, welcher die Motorspritze und die Handdruckspritze zieht. Fahrer und Beifahrer Springen von den Sitzflächen der Spritzen herunter. Zwei Kameraden auf der hinteren Sitzbank bemerkten die Gefahr zu spät und stürzen mit der Motorspritze eine Böschung hinunter. Die Motorspritze begräbt den Kameraden Hermann Hartig unter sich, der noch am Unfallort verstirbt. Die Braunschweiger Landeszeitung begleitet die ehrenvolle Beerdigung mit einem großen Bildband.

Am 21. Dezember wird die Feuerwehr Flechtorf in das Vereinsregister zu Braunschweig (Band V, Seite 295, Nr. 485) eingetragen und wird zur juristischen Person. Hintergrund war der tödliche Unfall im Juli. Die Feuerwehr konnte zuvor nicht als juristische Person bei einer angestrengten Klage zu dem Unfall auftreten, deshalb wurde die Vereinsgründung angestrebt.

† Hermann Schuhmacher

Hauptmann

1935

Eine Motorspitze wird als Ergänzung zur Handdruckspritze für die Flechtorfer Wehr angeschafft.

† Hermann Schuhmacher

Hauptmann

1928

Dies Jahr setzt der Ortschaft stark zu. Der „Rote Hahn“ hält das Dorf so in Atem wie nie zuvor. Die fünfstöckige Flechtorfer Mühle der Gebrüder Bäumler steht in Vollbrand. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Flechtorf, Beienrode, Lehre, Groß- und Klein Brunsrode, Hattorf, Hondelage, Essehof, Wendhausen und die Überlandspritze der Berufsfeuerwehr Braunschweig können das vollständige Abbrennen der gesamten Firmenanlage nicht verhindern.

Nur wenig später brennt das Flechtorfer Sägewerk (Zum Bauernholz) bis auf die Grundmauern nieder. Der gesamte Maschinenpark und der Dampfkessel werden ein Raub der Flammen.

† Friedrich Brandes

Hauptmann

1913

Einweihung des Gedenksteins am heutigen Dorfgemeinscahftshaus im Jahre 1913. Die Feuerwehr ist mit einer Fahnenabordnung vertreten

Ein Spritzenhaus wird am heutigen DGH errichtet. Bisher verfügte die Wehr nicht über ein solches Spritzenhaus. Die Ausrüstung wurde auf verschiedenen Bauerhöfen gelagert.

† Heinrich Bauwe

Hauptmann

1912

In diesem Jahr wird die Wichtigkeit der Feuerwehr in Flechtorf wieder allen Einwohner bewusst. Es brennt das Wohnanwesen der Maschinenhandlung Metzing in der heutigen „Wolfsburger Str.“ vollständig nieder. Ein übergreifen auf viele weitere Gebäude konnte verhindert werden.

† Heinrich Bauwe

Hauptmann

1911

Am 16. April wird Flechtorf von einem besonderen Großfeuer heimgesucht. Die Gaststätte „Lindenhof“ des damaligen Besitzers Fritz Busch brennt völlig nieder.

† Heinrich Bauwe

Hauptmann

1883

Gruppenfoto zum 25 jährigem Bestehen Im Jahre 1899

Es wird eine moderne Feuerspritze (Handdruckspritze) von der Firma Tidow in Hannover für 1.700 Reichsmark angeschafft.

† Hermann Schwertfeger

Hauptmann

1881

Das Prinzip der Freiwilligen Feuerwehr wird wieder aufgegriffen und die Pflichtfeuerwehr wird abgeschafft. Trotzdem bleibt die Einsatzstärke erhalten. 33 Mann bilden die einexerzierten Uniformträger (Angriffstruppe), 30 Mann stellen die Wassermannschaft (Wasserversorgung) und 20 gehören der Ordnungsmannschaft an. Flechtorf zählt in diesem Jahr knapp 500 Einwohner.

† Heinrich Rief

Hauptmann

1878

Es stellt sich nach einer Vielzahl von Bränden heraus, dass die Mannschaftsstärke der Flechtorfer Feuerwehr zu gering ist. Es wird eine Pflichtfeuerwehr ins Leben gerufen. Insgesamt werden 79 Flechtorfer und Campener (Burg Campen lag damals noch deutlich außerhalb von Flechtorf) Bürger zum Brandschutzdienst verpflichtet.

† Heinrich Rief

Hauptmann

1874

Erster Wehrführer, Hauptmann Heinrich Rief

Der Kreis Braunschweig (bestehend aus der Stadt Braunschweig und den Ämtern Vechelde und Riddagshausen) unterstützt gezielt die Gründung von freiwilligen Feuerwehren.

Grund waren immer wieder große Feuer, die ganze Straßenstriche vernichtet hatten. Unwissenheit und fehlende Ausrüstung hinderten die Bewohner eine erfolgreiche Brandbekämpfung durchzuführen.

Auch in Flechtorf wird am 04. April 1874 eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Hauptmann wird der 43-jährige Heinrich Rief, dem von nun an 25 Mann unterstehen.

† Heinrich Rief

Hauptmann